Verein zur Förderung des physikalischen und chemischen Unterrichts

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  • Vielen Dank für Ihr Interesse an der Fortbildungswoche 2026! Informationen zum nächsten Jahr finden Sie in Kürze hier.

Der naturwissenschaftliche Unterricht steht heute mehr denn je in der Verantwortung, junge Menschen zu fundierten, verantwortungsvollen Entscheidungen zu befähigen. Diesem Ziel widmen sich auch die zuletzt eingeführten und derzeit in Entwicklung befindlichen Lehrpläne. Martin Hopf präsentiert in der neuen plusLucis-Ausgabe fachlich fundierte und zugleich praxisnahe Inspirationen, wie ausgewählte Aspekte darauf in den Unterrichtsalltag eingebaut werden können.

So stellen beispielsweise Clemens Nagel, Lukas Moser und Jürgen Winter dar, wie Sie selbst ein großes Pendel selbst bauen können, um Pendelbewegungen zu vermessen und grundlegende mechanische Konzepte eindrucksvoll zu demonstrieren. Yvonne Webersen und Anna Luisa Delle erläutern, wie eine Handyhülle für den gesunden Schlaf als Kontext genutzt werden kann, um den Themenkreis „Pseudowissenschaften“ im Physikunterricht zu behandeln. Erich Starauschek widmet sich der Frage, wie man aus alltagsrelevanten Überlegungen zur „Energie“ die physikalische Perspektive ableiten kann. Viele weitere Beiträge runden das Heft zu einem richtigen „Gemischten Satz“ ab.

Wir danken allen Autor:innen für ihre wertvollen Beiträge und hoffen, dass diese Ausgabe Ihnen spannende Anregungen für Ihren Unterricht bietet!

Von 23. bis 25. Februar 2026 fand die 80. Fortbildungswoche an der Fakultät für Physik der Universität Wien statt.

An drei Tagen gab es zahlreiche Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen des Physik-, Chemie- und Sachunterrichts – darunter zu Lernschwierigkeiten von Schüler:innen im Themenbereich Astronomie, zur Bestimmung von Mikro- und Nanoplastik in der Luft, sowie zum Fokusthema Mobilität in der Primarstufe. Auch die neuesten Erkenntnisse der physik- und chemiedidaktischen Forschung wurden präsentiert, zum Beispiel wie Unterrichtskonzeptionen in Physik als Lerngelegenheiten genutzt werden können oder welche Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten es für Offenes Forschendes Lernen im Chemieunterricht gibt.

Zusätzlich fanden am Mittwoch interessante und lehrreiche Exkursionen statt. Teilnehmer:innen konnten dabei unter anderem hinter die Kulissen des Feinkostunternehmens Mautner Markhof, des Instituts für Schallforschung, oder des BOKU Riverlabs blicken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher:innen sowohl in Präsenz als auch online, an die rund 35 Vortragenden und Exkursionsleiter:innen, sowie an das Organisationsteam, bestehend aus Florian Budimaier, Judith Freytag, Martin Hopf, Anja Lembens und Christoph Wimmer.

Im Zuge der Fortbildungswoche wurden die besten Einreichungen des 10. Werner Rentzsch-Fotowettbewerbs prämiert. Wir gratulieren herzlich:

  • 1. Platz – Wärmekissen im Reagenzglas (Simon Schöpf)
  • 2. Platz – Spurensuche im Unsichtbaren (Simon Schöpf)
  • 3. Platz – Das Platzen (Johannes Luger-Koppitsch)

Alle Fotos finden Sie:

Gewinnerfoto 2026 von Simon Schöpf

Am 18. November 2025 wurden am AECC Physik der Universtität Wien feierlich die Räumlichkeiten des ehemaligen „Schulversuchspraktikums“ in „Franziska-Seidl-Praktikum“ umbenannt.

Franziska Seidl (1892-1983) war eine Pionierin sowohl hinsichtlich der physikalischen Forschung auf dem Gebiet des Ultraschalls, als auch bezüglich der Gestaltung der Aus- und Fortbildung von Physiklehrkräften. So richtete sie beispielsweise direkt nach dem zweiten Weltkrieg ein Seminar ein, in dem Studierende selbst Experimente vorzuführen hatten. Diese Lehrveranstaltung existiert – wenn auch in abgeänderter Form – bis heute als sogenanntes „Schulversuchspraktikum“ und stellt einen wichtigen Bestandteil der physikalischen Lehramtsausbildung an der Universität Wien dar. Darüber hinaus begründete Franziska Seidl die jährliche Fortbildungswoche für bereits praktizierende Physiklehrpersonen, die im kommenden Jahr zum 80. Mal über die Bühne gehen wird.

Im Zuge der Eröffnung des Franziska-Seidl-Praktikums wurde eine Gedenktafel enthüllt und ihr Leben und Werk in Form eines Videobeitrags gewürdigt, der nun auch online unter folgendem Link zur Verfügung steht: Franziska Seidl – Leben und Werk. Darüber hinaus stellten Studierende des Physiklehramts vielfältige Schulversuche vor.

Wenn Sie das Franziska-Seidl-Praktikum selbst besuchen wollen, kommen Sie gerne jederzeit vorbei (Porzellangasse 4/2/EG1, 1090 Wien). Gerne können Sie die Gelegenheit natürlich auch während der 80. Fortbildungswoche im Februar 2026 nutzen – wir freuen uns über Ihren Besuch!

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